In Deutschland plant laut jüngsten Umfragen etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Bevölkerung, über die Weihnachtsfeiertage einen Gottesdienst in der Kirche zu besuchen.
Aktuelle Umfrageergebnisse:
- Laut YouGov, veröffentlicht über katholisch.de und anderen Medien, gaben 21 % der Befragten an, einen Weihnachtsgottesdienst besuchen zu wollen. Davon:
- 15 % an Heiligabend,
- 7 % am ersten,
- 4 % am zweiten Weihnachtsfeiertag Katholisch.deWN.de.
- Bei Religionszugehörigkeit:
- Katholiken: 34 % planen den Besuch,
- Evangelische: 27 % Katholisch.deWN.de.
- Eine Umfrage von FAZ (YouGov) nennt 28 % der Befragten, die an Weihnachten eine Kirche aufsuchen wollen. Dabei zeigen sich Unterschiede nach Altersgruppen und Religionszugehörigkeit FAZ.NET:
- Katholiken & Evangelische: jeweils ca. 40 %.
- Glaubenslose: 10 %.
- Laut Emnid (Bild am Sonntag) sind es sogar 37 %, die über Weihnachten einen Gottesdienst besuchen möchten. Dort ergeben sich prominente Unterschiede:
- Katholiken: 63 %
- Protestanten: 47 %
- Konfessionslose: 11 % DOMRADIO.DEKatholisch.de.
- Die Weihnachtsstudie der Universität der Bundeswehr München zeigt einen Rückgang im Zeitverlauf:
- 2023: 15 %
- 2024: 16 %
- 2019 (Prä-Corona): 24 % Katholisch.de.
- Eine andere Quelle gibt für 2023 nur noch 14 % an Evangelische Zeitung.
Überblick: Prozentwerte je nach Quelle
| Quelle / Studie | Anteil Kirchenbesuch an Weihnachten |
|---|---|
| YouGov (katholisch.de) | ca. 21 % |
| FAZ (YouGov) | ca. 28 % |
| Emnid (Bild am Sonntag) | ca. 37 % |
| Uni der Bundeswehr (2024) | ca. 16 % |
| GfK (Bedeutung des Kirchgangs) | ca. 14 % |
Fazit & Einschätzung: Wie viele Menschen in Deutschland gehen an Weihnachten in die Kirche?
Insgesamt zeigt sich: nur eine Minderheit – meist zwischen 15 % und 30 % – nimmt an Weihnachtsgottesdiensten teil. Wobei:
- Religiöse Motivation, Tradition, Gemeinschaft und Familienrituale eine Rolle spielen.
- Die Unterschiede zwischen konfessionellen Gruppen recht groß sind (Katholiken und Evangelische deutlich stärker vertreten als Konfessionslose).
- Der Trend seit den 2010er Jahren langfristig rückläufig ist – u. a. bedingt durch Entkirchlichung, Corona-Effekte und den Bedeutungsverlust kirchlicher Rituale Katholisch.deKatholisch.dede.wikipedia.org.

